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Ökostrom - Sauberer Strom aus Sonnenenergie und anderen erneuerbaren Energiequellen

Viele Bürger fordern sie bereits seit langem und seit der Atomkatastrophe von Fukushima ist die Energiewende nun auch von der Politik gewollt. Wer etwas dazu beitragen will, der kann dies am einfachsten dadurch tun, dass er Energie bewusster konsumiert und wenn möglich Energie spart. Außerdem besteht natürlich die Möglichkeit, zu einem Energieversorger zu wechseln, der Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen anbietet.

Im Bereich Wärme ist das Angebot bisher noch sehr dünn, doch auch hier wächst es dank neuer Anbieter wie etwa Polarstern Energie (polarstern-energie.de), die etwa Ökogas aus Reststoffen herstellen. Ganz anders sieht es beim Ökostrom aus, wo es längst eine Vielzahl von Ökostrom-Anbietern gibt und auch viele traditionelle Energieversorger zumindest einen Ökostromtarif anbieten. Bei der Wahl sollte man vor allem auch auf eine Zertifizierung des Anbieters durch das "Grüner Strom Label" achten, denn leider ist nicht überall Ökostrom drin wo Ökostrom draufsteht. Einige Stromanbieter kaufen zu diesem Zweck auch RECS-Zertifikate um konventionellen Strom so grün zu waschen und als Ökostrom zu verkaufen. Sinn macht der Bezug von Ökostrom vor allem auch dann, wenn der Stromversorger einen Teil des Umsatzes in den Ausbau von erneuerbaren Energien Kraftwerken investiert. Nur so kann der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix nämlich steigen.

Im Herbst 2012 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix erstmals über 20 Prozent, das heißt, dass ein Fünftel allen verbrauchten Stroms in Deutschland inzwischen aus regenerativen Quellen stammt. Der Beitrag aus Photovoltaikanlagen ist mit 3,5 Prozent zwar noch gering, im Gegnsatz zu Windkraft mit 7,5 Prozent, Strom aus Biomasse mit 5,6 Prozent und Wasserkraft mit 3,3 Prozent ist das Potential gerade bei der Photovoltaik erst zu einem Bruchteil ausgeschöpft. Schließlich sind noch Unmengen geeigneter Dächer (privat wie gewerblich) vorhanden, auf denen noch keine Solaranlage installiert ist. Auch muss der Strom nicht wie bei der Offsore-Windkraft erst von der Nordsee quer durch Deutschland transportiert werden.

Wie aufgezeigt wurde, muss ein Ökostrom-Anbieter aber also nicht zwangsläufig auf die Photovoltaik Energie setzen, denn nur im Mix hat die Energiewende eine echte Chance. So setzen Unternehmen wie NaturEnergie+ ebenso wie einige Statwerke auf Ökostrom aus Wasserkraft, andere wiederum vorrangig auf Windenergie. Jede erneuerbare Energiequelle hat dabei ihre Vor- und Nachteile und mit jedem neuen Kraftwerk und jeder neuen Anlage steigt der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Strommix weiter.

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